Gemeindebrief
Februar 2012
Zeit der harten Nüsse
In
unseren Gedanken leben wir sicher noch in den Erinnerungen an Weihnachten und
den Jahreswechsel, auch wenn der Alltag des neuen Jahres uns schon wieder
umgibt. Die Gottesdienste, Familienfeiern, freie Tage, oder was es auch gewesen
sein mag. Wir denken sicher gerne zurück. Eine Frucht, die wie viele andere
einfach zu Weihnachten gehört ist die Nuss. Es kann so richtig gemütlich sein,
am Tisch zu sitzen und Nüsse zu knacken und den köstlichen Kern zu essen.
Vielleicht hatten wir im vergangenen Jahr auch in unserem Leben oder in der
Gemeinde so manche harte Nuss zu knacken. Manche Frage, manche Sorge oder der
Blick in eine ungewisse Zukunft können solche harte Nüsse sein. Auch relativ
kleine Dinge können für uns harte Nüsse sein. Selbst Jesus Christus blieben in
seinem Leben auf dieser Erde manche harte Nüsse nicht erspart. Es gab keine
Lebenssituation die Jesus erspart geblieben wäre. Aber es gab auch keine
Situation, in der er sich nicht bewährt hätte . Jesus knackte die harte Nuss
unserer Sünde und Schuld und wir dürfen die Frucht , diesen herrlichen Kern der
Gnade und der Erlösung haben.
Dabei gehen unsere Gedanken auch ins
neue Jahr und wir werden mancher Situation begegnen die uns an eine harte Nuss
erinnern. An
Kraftlosigkeit,
diese Nuss nicht knacken zu können. Wir
werden Mangel spüren Hilflosigkeit die sich nicht knacken lassen. Dabei leuchtet bereits die
herrliche Aussage der Jahreslosung für das neue Jahr hinein : Lass dir an
meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. So heißt
diese Jahreslosung im Zusammenhang. Das
heißt, wenn wir schwach sind und wir uns die Zähne ausbeißen an mancher harten
Nuss, dürfen wir wissen, dass es für unsern Herrn Jesus Christus keine harten
Nüsse gibt. Er geht mit uns durch dieses Neue, schon begonnene Jahr, und wir
dürfen an seiner Seite den weichen Kern genießen. Wir dürfen uns freuen an
seiner Gnade die täglich neu ist. Wir brauchen uns nicht die Zähne ausbeißen,
denn er sagt : Ich bin in deiner Schwachheit mächtig. Oder, wie es im Psalm 23 heißt : Der Her ist mein
Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich
zum frischen Wasser. Er knackt unsere harten Nüsse und beschenkt uns mit der
herrlichen Frucht seiner Gnade, Liebe und Geborgenheit.
So
dürfen wir getrost Tag für Tag durch dieses Jahr gehen.
Helmut Dörr
Gottesdienste im
Februar
Gebetszeit:
9:40 Uhr
Sonntag, 5.
Februar
10:00 Uhr Gottesdienst
Ltg.:
H. Dörr / Pr.: K. Rattay
Musikalische
Begleitung: M. Jauß
Ki-Go: Doris von
Kostka und Maria Reinhardt
Stehkaffee
Sonntag, 12.
Februar
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Ltg.: K. Rattay / Pr.:
A. Reinhardt
Tischd.: S. Wiethaus /
A. Reinhardt
Musikalische
Begleitung: R. Werries
Ki-Go: Claudia
und Lydia Rattay
Sonntag, 19.
Februar
10:00 Uhr Gottesdienst
Informationen von
S. und E. Schmidt
Ltg.: H. Dörr / Pr.: H.
Dörr
Musikalische
Begleitung: J. von Kostka
Ki-Go: Ursula und
Judith oder Lydia Engländer
Sonntag, 26.
Februar
10:00 Uhr Gottesdienst
Ltg.:
A. Reinhardt / Pr.: K. Rattay
Musikalische
Begleitung: M. Jauß
Ki-Go: Doris von
Kostka und Maria Reinhardt
Regelmäßige Veranstaltungen
Dienstag (14. und 28. Februar)
20:00
Uhr Hauskreis bei Fam. Engländer
Dienstag (14. und 28. Februar)
20:00
Uhr Hauskreis bei Fam. Lindemann
Mittwoch (1., 15. und 29. Februar)
16:00
Uhr Jungschar „Wüstenjäger“ für 6- bis
12jährige
Mittwoch (15. Februar)
9:30
Uhr Frauen-Frühstückstreff in der
Kapelle
Donnerstag (9. Februar)
20:00
Uhr Hauskreis bei Fam. Reinhardt
Donnerstag ( )
fällt aus!
20:00
Uhr Musik-Team
Freitag (10. Februar)
17:00
Uhr „Treffpunkt Bibel“ (Biblischer
Unterricht)
Freitag (10. Februar)
19:30
Uhr Gebetskreis in der Kapelle
20:00
Uhr Sitzung
der Gemeindeleitung
Samstag (11. und 25. Februar)
16:00
Uhr LIMA
Weitere Veranstaltungen innerhalb und außerhalb
der Gemeinde
Donnerstag,
23. - 26.2.:
Bläserfreizeit
in Fornsbach
Vorschau
So. 04.03.:
Brackenheimer Missionstag
So. 11.03.:
Jahresgemeindestunde mit Wahl der Diakonen
Bitte
die Berichte der verschiedenen Gruppen bis zum So. 26. Febr. Bei A. Reinhardt
abgeben, damit sie kopiert werden können.
Unsere
kranken und alten Geschwister
·
Peter
Reuschle
·
Eva
Renate Götze
·
Katharina
Paal
·
Emma
und Horst Buttkewitz
·
Theo
Schmidt
·
Pauline
Hess
Wir denken in unseren Gebeten an sie
und wünschen ihnen die nötige Geduld, viel Kraft und baldige Genesung.
Seminartag des Diakoniewerks
18. Februar 2012 (9:30 – 16:30 Uhr) in der EFG Weinstadt
Auf Augenhöhe – Verständlich über den Glauben reden
Für
Christinnen und Christen sollte es selbstverständlich sein, über den Glauben zu
sprechen. Aber oft ist das gar nicht so einfach. Fragen überraschen uns,
Lebensgeschichten machen uns sprachlos. Und wenn wir ehrlich sind, wissen wir
oft selbst nicht immer so genau, was wir glauben. Außerdem haben wir inzwischen
gelernt, dass Evangelisation und Diakonie zwei Wege der Mission Gottes sind. Das
Seminar möchte zu einer Haltung anleiten, in der wir unseren Mitmenschen auf Augenhöhe
begegnen, um mit ihnen gemeinsam auch das Evangelium von Jesus Christus zu
entdecken. – Das soll dann auch gemeinsam geübt werden!
Diese
Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter/innen in diakonischen
Gemeindeprojekten und an alle Interessierten.
Referent:
Dr. Oliver Pilnei, Pastor u. Leiter des Instituts für Mit-arbeiter- und
Gemeindeentwicklung des BEFG, Wustermark-Elstal
Leitung:
Renate Girlich-Bubeck (Backnang), Stellvertretende Vorsitzende des Diakoniewerks
Unkostenbeitrag: 30 Euro inkl. Essen; vor Ort bar zu zahlen
Verbindliche Anmeldung: bis zum 08.02.2012 an assistenz@di